Wie Vaultiqo die Geheimnisse Ihres Teams schützt
Ein Passwort-Manager ist nur so vertrauenswürdig wie seine Architektur. Hier zeigen wir genau, wie Vaultiqo Ihre Daten verschlüsselt, speichert und protokolliert, einschließlich der Kompromisse, die wir eingegangen sind, und der Gründe dafür.
- AES-256-GCMVerschlüsselung im Browser, bevor irgendetwas gesendet wird
- 2×Verschlüsselungsschichten: im Browser und erneut auf dem Server
- 1:1ein eigener Verschlüsselungsschlüssel für jede Organisation
- 100 %aller Anzeigen von Geheimnissen im Audit-Log erfasst
Was passiert, wenn Sie ein Geheimnis speichern
Vier Schritte von Ihrer Tastatur bis zum verschlüsselten Speicher. Geheimnisse werden verschlüsselt, bevor sie Ihren Browser verlassen.
01
Verschlüsselt in Ihrem Browser
Passwörter, Notizen und weitere Angaben werden auf Ihrem Gerät mit AES-256-GCM über die integrierte Web Crypto API des Browsers verschlüsselt, und zwar mit dem Tenant Key Ihrer Organisation.
02
Übertragen per TLS
Nur der verschlüsselte Blob gelangt zu unseren Servern, immer per TLS. Der Server erhält über das Netzwerk nie ein Geheimnis im Klartext.
03
Auf dem Server erneut verschlüsselt
Der Server umhüllt den Geheimtext mit einer zweiten Schicht, mithilfe eines Master-Schlüssels aus dem Google Secret Manager. Eine gestohlene Datenbank allein gibt nur unlesbare Daten preis.
04
Gespeichert, wo Sie es wünschen
Die doppelt verschlüsselten Daten landen in unserer gehosteten Datenbank, in Ihrem eigenen Google Drive oder in Ihrem eigenen Firestore-Projekt. Für Anhänge gilt dieselbe Regel.
Unsere Architektur, offen gesagt
Vaultiqo verwendet verwaltete Verschlüsselungsschlüssel. Jede Organisation hat ihren eigenen Tenant Key, der mit einem Server-Master-Schlüssel verschlüsselt gespeichert wird. Wenn Sie sich mit Google anmelden, wird der Schlüssel per TLS an Ihren Browser übertragen und nur im Arbeitsspeicher gehalten, nie auf der Festplatte oder in Cookies.
Das ist eine bewusste Entscheidung. Erst sie ermöglicht die Anmeldung mit Google, gemeinsame Team-Tresore und die Wiederherstellung durch Administratoren, ohne dass sich jemand ein Master-Passwort merken muss. Der Kompromiss: Der Team-Tresor ist nicht Zero-Knowledge. Unsere Server sind ein vertrauenswürdiger Teil des Systems, und entsprechend schützen wir sie.
Wer sieht was
- Personen mit Zugriff auf den EintragLesbares Passwort
- Das Netzwerk zwischen Ihnen und unsGeheimtext innerhalb von TLS
- Google Drive und FirestoreNur Geheimtext
- Eine gestohlene DatenbankkopiePasswörter nur als Geheimtext
- Vaultiqo-ServerVerwaltete Schlüssel, Zugriff abgeschottet
- Ein öffentlicher Link auf unserem ServerGeheimtext ohne Schlüssel
Wovor diese Architektur schützt
- Eine Kopie der Datenbank ohne den Master-Schlüssel: Sie enthält nur Geheimtext.
- Verlorene oder vergessene Master-Passwörter: Es gibt keine, die verloren gehen könnten.
- Ehemalige Mitarbeitende: Der Zugriff endet mit ihrem Google-Konto und einem Offboarding in einem einzigen Schritt.
Wo die Vertrauensgrenze verläuft
Der Server-Master-Schlüssel ist das Kronjuwel. Er liegt im Google Secret Manager hinter eng begrenzten Zugriffsrechten, unterstützt eine Rotation ohne Ausfallzeit und wird nie im Code oder in der Datenbank gespeichert. Links, die Sie mit Personen außerhalb des Teams teilen, sind anders: Sie sind vollständig Zero-Knowledge, und ihr Schlüssel erreicht nie unsere Server.
Der Zugriff folgt Ihrem Google Workspace
Keine separaten Konten, keine zusätzlichen Passwörter. Zugriff wird genau so gewährt, eingeschränkt und entzogen, wie Sie Ihr Team ohnehin schon verwalten.
Anmeldung mit Google
Alle nutzen ihr bestehendes Google-Workspace-Konto, inklusive der Bestätigung in zwei Schritten, die Ihre Organisation vorschreibt.
Kurzlebige Sitzungen
Access Tokens gelten 15 Minuten. Refresh Tokens werden bei jeder Nutzung rotiert, und das erneute Verwenden eines alten Tokens beendet die gesamte Sitzungsfamilie. Beim Abmelden wird die Sitzung auf dem Server widerrufen.
Sicherheitssignale von Google
Meldet Google, dass ein Konto gekapert, zurückgesetzt oder deaktiviert wurde, beendet Vaultiqo die Sitzungen dieser Person sofort, statt auf ihren Ablauf zu warten.
Strikte Mandantentrennung
Jeder Benutzer ist ausdrücklich an genau eine Organisation gebunden, und jeder Lese-, Bearbeitungs-, Freigabe- und Exportvorgang wird dagegen geprüft. Persönliche Einträge bleiben privat, auch gegenüber Administratoren.
Gruppen und Rollen
Die Rollen Inhaber, Manager und Mitglied werden direkt auf Google Groups abgebildet. Die Synchronisierung startet ein Administrator, der vor dem Bestätigen eine Vorschau der Änderungen sieht.
Befristeter Zugriff und Offboarding
Gewähren Sie einer Gruppe Zugriff für eine feste Anzahl von Tagen, danach läuft er von selbst ab. Verlässt jemand das Team, übergibt ein einziger Schritt seine Einträge und entzieht sämtliche Zugriffe.
Sehen, wer was getan hat, und Fehler rückgängig machen
Bei Sicherheit geht es nicht nur darum, Angreifer fernzuhalten. Es geht auch darum zu sehen, was intern passiert, und den Normalzustand wiederherzustellen, wenn etwas schiefgeht.
Audit-Log jeder Nutzung
Vaultiqo protokolliert nicht nur, wer Zugangsdaten geändert hat, sondern auch, wer sie verwendet hat. Jede Anzeige wird erfasst, das automatische Ausfüllen durch die Erweiterung wird separat nachverfolgt, und das Log lässt sich nach Person oder Aktion filtern.
Sicherheitscheck im Browser
Ein Scan per Klick markiert schwache, mehrfach verwendete, alte und geleakte Passwörter. Die Leak-Prüfung nutzt Have I Been Pwned mit k-Anonymität, sodass weder das Passwort noch sein vollständiger Hash jemals Ihr Gerät verlässt.
Papierkorb und Versionsverlauf
Gelöschte Einträge bleiben 30 Tage im Papierkorb, jede Änderung bewahrt die vorherige Version, und Ihre Daten lassen sich jederzeit als CSV exportieren.
Durchgängig defensiv gebaut
Die Details, die es selten auf eine Preisseite schaffen, aber zählen, wenn Sie Ihre Geheimnisse aus der Hand geben.
- Läuft auf Google Cloud, Schlüssel liegen im Google Secret Manager
- Rotation der Verschlüsselungsschlüssel ohne Ausfallzeit
- Restriktive Content Security Policy und strikte Security-Header
- Rate Limiting für Anmelde- und Schlüssel-Endpunkte
- SSRF-Schutz, Größenlimits für Anfragen und Speicherkontingente pro Workspace
- Für die Verzeichnissynchronisierung genutzte Google-OAuth-Tokens sind im Ruhezustand verschlüsselt
- Browser-Erweiterung, die nie Geheimnisse oder Tokens auf Ihrem Gerät speichert
- Automatisierte Regressionstests für Mandantentrennung und Autorisierung
Sicherheits-FAQ
Geheimnisse werden in Ihrem Browser und erneut auf unseren Servern verschlüsselt, und die Schlüssel liegen im Google Secret Manager mit streng begrenztem Zugriff. Da der Team-Tresor verwaltete Schlüssel statt eines Zero-Knowledge-Designs nutzt, ist das Entschlüsseln von Daten für den Dienst selbst technisch möglich. Deshalb ist dieser Zugriff streng abgeschottet, und deshalb liegt der Master-Schlüssel nie in der Datenbank oder im Code. Öffentliche Freigabelinks sind vollständig Zero-Knowledge.
Passwörter, Notizen und andere sensible Felder erhält er nur doppelt verschlüsselt. Die zweite Schicht nutzt einen Master-Schlüssel, der nicht in der Datenbank gespeichert ist, daher ist eine Kopie allein nicht lesbar. Namen der Einträge, Benutzernamen und Webadressen sind nicht verschlüsselt.
Wo Sie möchten: in unserer gehosteten Datenbank auf Google Cloud, in Ihrem eigenen Google Drive oder in Ihrem eigenen Google-Firestore-Projekt am Standort Ihrer Wahl. Dateianhänge folgen immer derselben Wahl.
Da es kein Master-Passwort gibt, kann auch keines verloren gehen. Sperrt Google das Konto oder meldet es als kompromittiert, beendet Vaultiqo dessen Sitzungen sofort. Nach der Wiederherstellung des Kontos in Google Workspace gibt ein Vaultiqo-Administrator den Zugriff wieder frei.
Schreiben Sie uns mit den Details an hello@vaultiqo.app. Wir nehmen jede Meldung ernst und melden uns schnell bei Ihnen.
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